( MY STORY )

ZWISCHEN HANDWERK, Kunst UND EXPERIMENT

Mein gestalterischer Hintergrund liegt im Goldschmiedehandwerk. Präzision, Material und die Auseinandersetzung mit Form haben meine Arbeit von Anfang an geprägt. Später kamen digitale Gestaltung, Fotografie und schließlich die Malerei hinzu.


Fotografieren war für mich zunächst eine Möglichkeit, Orte und Situationen festzuhalten. Mit der Zeit wurden diese Aufnahmen immer häufiger zum Ausgangsmaterial für meine Bilder. Mich interessiert dabei weniger die möglichst genaue Wiedergabe eines Ortes als die Frage, was passiert, wenn ich ihn verändere, vereinfache oder mit etwas Unerwartetem verbinde.


Aus diesem Prozess entwickelte sich meine heutige Arbeitsweise aus Fotografie, Papier, Faltung und Acrylfarbe.

( My Workflow )

Wie ich arbeite

Viele meiner Arbeiten beginnen mit einer Fotografie. Ich bearbeite, drucke und falte sie, bevor ich mit Acrylfarbe weiterarbeite. Die Falten sind dabei kein dekorativer Effekt. Sie verändern das Motiv tatsächlich: Linien brechen, Flächen verschieben sich und räumliche Situationen werden uneindeutig.


Beim Malen arbeite ich dagegen bewusst direkt und kräftig. Mich interessiert der Gegensatz zwischen der technischen Fotografie, dem kaum kontrollierbaren Falten des Papiers und dem freien malerischen Eingriff.


In neueren Arbeiten kommen zunehmend Elemente hinzu, die ursprünglich nicht zur fotografierten Szene gehören. Genau diese kleinen Störungen interessieren mich – weil ein zunächst vertrautes Bild dadurch plötzlich eine andere Geschichte erzählen kann.